Donnerstag, 24. Mai 2018

6. Tag Europameisterschaft Bulgarien (BUL)

Ein letztes Mal zogen wir hier in Bulgarien an der Europameisterschaft die Segel hoch und bereiteten uns für ein intensives 20 Minütiges Rennen vor. Als zehntes und letztes Boot ins Medalrace zu starten, gab es in dem Sinne nichts zu verlieren. Also volles Risiko, alles versuchen, alles geben war unsere Devise.

Wir starteten ganz rechts und streiften die ersten zwei Boote am Startschiff ab, die beide gleich wendeten und nach rechts weg segelten und wir gleich mit. Sieben der acht Boote entschieden sich für die rechte Seite. Wir waren schneller als die umliegenden Boote und wendeten auf die Lee-Line und kreuzten alle vorne durch. Von da an war das Rennen einfach, wir setzten uns vors Feld um die Position zu verteidigen.

Mit einem Sieg im Medalrace und dem 6ten Schlussrang im Gepäck nach Hause zu fahren, ist ein gutes Gefühl! Wir haben die letzten Tage hart gekämpft und nicht immer die beste Leistung abrufen können, umso schöner ist es die Meisterschaft mit einem Sieg im letzten Rennen abzuschliessen. Alvaro meinte: "It's not how you Start a Race, it's more important how you finish it!"

Unser Schiff ist bereits auf dem Weg zurück in die Schweiz. Wir werden hoffentlich vor dem Schiff zu Hause sein, um uns von den Bedingungen hier zu erholen. Nächstes Wochenende geht es schon ab nach Aarhus, um uns für die Weltmeisterschaft vorzubereiten.

Rangliste

Maja

Mittwoch, 23. Mai 2018

5. Tag Europameisterschaft Bourgas (BUL)

Was für ein Tag, endlich hat es sich gelohnt, dass ich diese Woche schon zwei Gläser zerbrochen hab... ich dachte schon, das dieser alte Spruch "Scherben bringen Glück" nicht mehr stimmt... Aber alles der Reihe nach.

Heute segelten wir zwei Rennen bei etwa 7-11kn Wind. Von der ganzen Woche starteten wir heute mit Abstand am schlechtesten. Wir verloren zwei mal unsere Linie und mussten weg wenden.

Im ersten Rennen konnten wir uns Retten, in dem wir rechts aussen einen schönen rechts Dreher mit Wind erwischten und die erste Luv-Boje als 5tes Boot runden konnten. Wie auch schon die letzten Tage waren wir super schnell auf dem Vorwind und führten das Feld unten an. Wir hatten ein Kopf an Kopf Rennen mit vier Booten. Es ist nicht ganz einfach eine solche Horde an ungezogenen 470er Girls zu kontrollieren. Ich glaube für die Coaches auf den Motorbooten war es eine Richtige Show und zwar bis in Ziel. Wir beendeten das Rennen auf dem zweiten Rang.

Im zweiten Rennen, flüchteten wir wiederum auf die rechte Seite und merkten schnell, dass wir zu den Booten links gut machten. Im Nachhinein hätten wir auch noch ein bisschen mehr Risiko nehmen können... aber danach ist man ja immer schlauer (-;  Wir rundeten die erste Luv-Boje als 9tes Boot und die erste Lee-Boje dann als 5tes Boot. Die Boote waren sehr eng beieinander und deshalb war es schwierig alles unter Kontrolle zu haben. Wir beendeten das Rennen auf dem 7 Rang.

Somit haben wir uns mit dem 10ten Rang fürs Medalrace qualifiziert!!! Die Punkte sind eng, respektive sind wir punktgleich bis zum 7ten Rang! Mathematisch gesehen ist eine Medaille Morgen noch möglich. Also "full risk" alles oder nichts (-; Wir sind parat, bereit die Herausforderung anzunehmen.

Provisorische Rangliste

Maja

4. Tag EM Burgas

Ein weiterer Tag mit drei Läufen bei schönen Bedingungen, am Anfang 16 Knoten abnehmend auf etwa 10 Knoten. Wider hatten wir Anfangsschwierigkeiten mit einem 16. Rang, Die zwei weiteren Läufe gingen dann wieder bessermit Rang fünf und drei. Naja, ganz zufrieden mit dem Tag!
Noch der letzte Tag und die zwei letzten Chancen um in Medal Race zu kommen. Momentan sind wir 12te mit 10 Punkte in Medal Race. Also keine einfache Aufgabe, doch mit zwei Läufen ist noch vieles möglich!

Linda

Montag, 21. Mai 2018

3. Tag Europameisterschaft Bourgas (BUL)

Gestern hat der Wind etwas aufgefrischt. Wir segelten wiederum drei Rennen bei ca.14 -18kn Wind. Komischerweise segelten wir besser, umso mehr Wind es auf dem Kurs hatte. Im ersten Rennen hatten wir einen guten Start, verpassten aber die Gelegenheit das ganze Feld vorne durch zu kreuzen um dann die Mehrheit zu kontrollieren. Starts scheinen hier bei uns kein grosses Problem darzustellen, denn auch im zweiten Rennen konnten wir unsere Nase nach vorne setzen. Oben an der ersten Luv-Boje rundeten wir als 13te. Auf dem Vorwind überholten wir ein paar Boote und fanden den Anschluss an die ersten 10 Boote, die vorher einen grossen Vorsprung hatte. Zu Wissen, dass wir nun die Geschwindigkeit auf dem Vorwind zurück gefunden haben bei diesen Bedingungen gibt uns viel Sicherheit. Doch dann dass grosse Malheur... Die roten Bojen sind sehr schwer zu sehen und leider hatten wir die Falsche anvisiert... Dies kostete uns Meter um Meter, Boot um Boot.... wir beendeten das Rennen auf dem 22 Rang. Zum Glück konnten wir uns nach diesem Hänger wieder sammeln fürs letzte Rennen und segelten einen soliden 10 Rang nach Hause. Klar kann man es immer besser machen, aber das war schon mal ein Licht am Horizont, nach diesen Resultaten. Nun haben wir uns vom Schock gestern erholt und sind bereit für einen neuen Tag mit weiteren drei Rennen und viel Wind (-:

Maja