Freitag, 14. September 2018

4. Tag WC Enoshima

Viel Regen, wenig Wind und keine Läufe. Schon beim Aufstehen regnet es und das zieht sich über den ganzen Tag so hin. Manchmal ein bisschen mehr, manchmal ein bisschen weniger. Der Wind kommt erst um etwa zwei Uhr, ganz schwach und sehr drehig. So starteten wir einen Lauf, doch dieser wird noch vor der ersten Luvboje abgebrochen. So endet der Tag ohne grosse Ereignisse, doch hoffentlich mit einem guten Znacht:-)

Linda

Donnerstag, 13. September 2018

Day 3 Worldcup Enoshima


Erstmal vielen Dank an Marco Versari, dass er uns gestern auf dem Wasser begleitet hat! Im Vergleich zu den letzten Tagen, ging es gestern besser. Wir sind aber überzeugt davon, dass wir noch einen Gang zu legen können.

Wir segelten zwei Rennen bei etwa 4-10kn Wind. Im ersten Rennen hatten wir einen guten Start und waren vorne mit dabei. Ein kleiner taktischer Fehler dann in der Mitte der Kreuz, dass entscheidend dafür war, ob wir das Rennen unter den ersten fünf oder unter den ersten zehn beendeten. Immer schön im Dreher segelnd beendeten wir das Rennen auf dem zehnten Rang.

Im zweiten Rennen nahm der Wind noch mehr ab und der Wind drehte wie verrückt. Wir hatten einen guten Start, jedoch auf der falschen Seite und konnten uns so zu Beginn der Kreuz auf keine freie Linie setzten. Wir segelten im Mittelfeld. Auf dem ersten Vorwind stellte der Wind fast ganz ab, sodass die vorderen Boote sich vom Feld absetzten konnte, da sie noch länger mit dem Wind mitspielten. Mit einer Nothalse ins letzte Lüftchen, hängten wir uns denen an (-; Mit viel Geduld und schleichen schafften wir es bis ins Ziel...auf dem elften Platz.

Rangliste

So heute ist nichts für Zuckerpuppen (-; es regnet nämlich den ganzen Tag.
Bereit zum lernen und einzuheizen
Maja

Mittwoch, 12. September 2018

Day 2 Worldcup Ensohima

Was für ein Tag... Es ist viel passiert, so viel, dass es mir schwer fällt genau zu rekonstruieren was genau in welchem Rennen passiert ist. Wir segelten zweieinhalb Rennen, da eines wegen zu stark drehendem Wind oben auf dem ersten Halbwind abgebrochen wurde. In den beiden Rennen segelten wir im Mittelfeld mit, es fiel uns schwer gute Starts hinzulegen und dann fehlte uns auf der Kreuz die Freiheit immer sofort im richtigen Dreher zu wenden. 

Kurz nach dem letzten Rennen hat etwas in mir eine heftige Reaktion ausgelöst, dass ich fast keine Luft mehr gekriegt habe. Es war so ein Gefühl von Ohnmacht und alles Blut wurde zum Herz transportiert, dass sich mein Gesicht, Hände und Füsse ganz komisch angefühlt hatten. Für mich eine Schock Erfahrung, zum Glück habe ich mich dann relativ schnell davon wieder erholt.

An Land angekommen, mussten wir unseren Mast wägen. Da wir für eine zufällige Vermessung ausgewählt worden sind. Dass hiess dann Mast runter, wägen und wieder rauf... Spass, als hätten wir nichts besseres zu tun.

Dann ein Protest der Jury gegen Alvaro... er ist scheinbar dem Feld gefolgt und in eine Zone gefahren, in dem keine Coachboats sein dürfen. Trotzdem dass er niemand behindert hat und das Rennen auch noch abgebrochen wurde und er sich tausendmal bei der Jury dafür entschuldigt hat, wurde er (und wir) bestraft. Heute segeln wir ohne coach, respektive hat Marco Versari und Tom Reulein netterweise seine Hilfe angeboten. Also ist doch jemand da für uns heute.

Als wäre das nicht alles schon genug, kam dann auch noch ein Protest gegen uns. Da ich mich immer noch nicht fit fühlte, musste Linda das erste Mal für mich einspringen bei einem Protest. Ich bin ihr meeega dankbar, dass sie das gemacht hat. Leider verloren, aber ich glaube sie hat trotzdem was gelernt (-;

Maja

Dienstag, 11. September 2018

Day 1 Worldcup Enoshima Japan

Heute segelten wir mit ablandigem Wind von etwa 10-17kn und kleinen kurzen Wellen. Uns lagen die Bedingungen, der Wind drehte viel und war umkonstant in der Stärke. Etwas zu euphorisch starteten wir ins erste Rennen und kassierten gleich ein UFD (Frühstart). Schade, vor allem weil wir immer vorne mit dabei waren und das Rennen theoretisch auf dem 4ten Platz beendeten. Gabriolen machten wir vor allem an der ersten Lee-Boje, als ich mein Fuss irgendwie bei Linda in die Grossschot streckte und ich den Fuss dann nach der Halse nicht aus dem grossen Seilknoten raus ziehen konnte.... ich hoffe nur von dem gibts kein Foto... Trotzdem kostete dieses Manöver zum Glück nicht gross Plätze.

Im zweiten Rennen wahrscheinlich etwas eingeschüchtert oder am Schlafen (-; hatten wir einen zu späten Start. Wir mussten gleich weg wenden und kreuzten die Flotte hinten durch. Danach leider auf der falschen Seite angekommen, gab es für uns nie wirklich eine gute Chance uns nach vorne zu setzten. Wir beendeten das Rennen auf den hinteren Rängen.

Rangliste

Bereit für den Angriff Morgen
Grr... (-;
Maja