Sonntag, 9. Oktober 2011

SM 470er Stäfa Day 4



Der Tag fing ziemlich regnerisch an und endete mit einem strahlend blauem Himmel. Die Läufe fingen misserabel an und endeten sehr gut. Drei Läufe bei drehendem, leichtm Wind wurden durchgeführt. Der erste Start und Kreuz waren einigermasen gut, doch oben an der Luv-Boje hatten wir ein Parkticket gelöst und trieben in der Flaute, bis wir als letzte die Lee-boje rundeten. immer noch vom Wind verlassen flitzten die anderen Boote bei der Luvboje im Trapez umher. Der Wind drehte ungefähr um 90, dann wurde der zweite Lauf gestartet. An zweiter Stelle rundeten wir die Luvboje und beendeten ihn als dritte. Im letzten Lauf gewannen wir den Bergpreis, konnten ihn aber nicht bis ins Ziel verteidigen, wir wurden fünfte. So konnten wir einen schönen Schluss der SM 2011 segeln. Mit dem 8 Schlussrang, drittes Damenteam, sind wir sehr zufrieden. Noch einmal herzlichen Dank an unseren super Coach Simu.

Rangliste

Maja

Samstag, 8. Oktober 2011

SM 470er Stäfa Day 3

Heute war der Tag geprägt durch Regen und Kälte. Am Morgen ging es für drei Stunden aufs Wasser, leider war der Wind so drehen das wir nur laufend Startübungen machen konnten. Das war ziemlich Nervenaufreibend, da man nach kurzer Zeit die Hände nicht mehr bewegen konnte, danach ging die kälte auf die Füsse über und am Schluss war man sogar im Trockenanzug ziemlich durchfrohren...
Nach einer stündlichen Aufwärmepause an Land ging es dann am späteren Nachmittag wieder auf den schönen Zürisee. Nun war der Wind nicht mehr so drehend (nur noch 30 Grad...;-). Wir konnten noch zwei Läufe segeln. Der erste gelang uns sehr gut, wir wurden 5te. Im zweiten hatten wir so unsere Probleme. Nach einen Katastrophenstart folgte eine Kreuz auf der falschen, so rundeten wir die Luvboje als Letzte. Wir konnten uns aber mit einem guten Vorwind und Kreuz noch auf den 15. Rang hervor kämpfen.


Linda

Freitag, 7. Oktober 2011

Züristurm Day 2

Ein Blick heute morgen aus dem Fenster liess uns zweifeln, ob wir uns wirklich am richtigen See befanden..... Auf dem See zeichnete der Wind bereits eine konstante Fläche. Etwas später kamen dann die Schaumkronen. Sofort gingen wir aufs Wasser und starteten nach mehreren Veruschen den ersten Lauf. Dieser Start ging ziemlich in die Hosen... wir konnten uns dann doch noch bis zum Schluss auf den elften Platz vor segeln. Während des zweiten Startes wurde plötzlich die Startverschiebungsflagge gehisst. Bei den ca. 15 kn wollten wir gerade etwas kreuzen um den schönen Wind zu geniessen, als wir plötzlich im Wasser lagen. Es ging alles so schnell, ich flog direkt ins segel und setzte mich danach auf das verkehrte Boot. Ein Blick rund herum verriet uns, dass alle in unserer Sichtweite gekentert sind. Wir beschlossen, etwas so zu warten, bis der viele Wind vorüber geht, doch es kam noch schlimmer, der Regen peitschte uns ins Gesicht und man konnte das Land kaum noch sehen bei geschätzten 40kn Wind. Nach dem wir etwas gewartete haben, stellten wir das Boot wieder auf und gingen an Land, dort flickten wir unsere Toplatte, die in der Mitte auseinander gebrochen war und im Segel ein Loch hinterlassen hatte. Julian und Tobi hatten sogar einen Mast gebrochen. Als wir im TYC unseren reserve Mast auf den Trailer packten, spottenten wir noch darüber, dass wir an den Zürisee einen reserve Mast mit nehmen, aber es war gar nicht so eine schlechte Idee. Wir waren froh, dass nichts weiteres zu bruch ging. Nach der Reparatur ging es dann weiter mit 3 weiteres Läufen bei 15-20kn Wind. Über alles gesagt, kann man sagen, es hatte sehr gute ansätze darin, aber manchmal segelten wir auch ziemlichen Mist zusammen. Im lezten Lauf zum Beispiel kam wiedereinmal so eine hammer Böe und ein klassischer riesen Winddreher, die uns umwarf, so wurden wir 20. Im allgemeinen sind wir mit dem heutigen Tag zufrieden, wir haben sehr viel gelernt und waren zeitweise sehr froh das Simu uns mit dem Coachboot betreut. Im Zwischenklassement sind wir nun 9-te.

Maja

Donnerstag, 6. Oktober 2011

SM Stäfa Day 1







Unsere erste Schweizermeisterschaft auf dem 470er... Und das noch auf dem Zürisee, wie soll da nur kommen?! Wie wir heute mit staunen festellen konnten ziemlich gut.




Nach der kurzen Eröffnung ging das Warten auch schon los, doch wir haben uns ja Seelisch darauf vorbereitet;-). Am späteren Nachmittag ging es dann doch noch aufs Wasser. Mit strak drehendem Wind konnten zwei Wettfahrten gestarten werden. Wir hatten zwei super Starts und konnten die Luvboje als vierte und erste runden. Irgendwie schafften wir es unseren Platz zu verteidigen oder die drei Boote vor uns noch aufzuholen. Im Ziel waren wir dann beide male erste!!! Unglaublich...




Für Morgen ist "viel" Wind angesagt. Wie viel "viel" ist sehen wir dann. Wir nehmen es wie es kommt.





Linda