Sonntag, 31. Juli 2011

Trip Home

Kurze Nächte, sehr lange Tage..... Die erste Nacht nach der Bronzemedaille wurde sehr kurz, da bis kurz vor zwei Uhr gefeiert wurde. Mit Medaille und allem drum und dran wurden wir in den Pool vor unserem Haus geworfen, es war aber nicht so schlimm, da das Wasser sehr warm war. Danach wurde die Zeit verbracht mit Champagner zu trinken und das Geburtstagskind zu feiern. So blieben halt bis zum Morgen nur wenige Stunden.
Die zweite Nacht, verbrachten wir mit Film schauen, idiotische Führungen durchs Haus machen und einander Kissen über den Kopf zu schlagen. Viel Zeit um dann um 2.30 Uhr aufzustehen, blieb da auch nicht mehr. Bevor wir uns auf den Nachhauseweg machten, schwammen wir noch eine Rund im Pool, um überhaupt aus den Augen sehen. Sonst verfehlen wir auf einmal das richtige Taxi! 3.30 wurden wir vor unserem Haus abgeholt, danach weiss ich nicht mehr viel, bis wir dann plötzlich mit einem Ruck anhielten und ich erwachte, waren wir bereits beim Flughafen..... das Bad hatte wohl nicht sehr lange gewirkt. Einchecken, Passkontrolle und ins Flugzeug steigen, um nach Lissabon zu fliegen. Im Flugzeug machten wir dann alle Chrr, Chrrr......
In Lissabon gab es dann eine warme Schokolade, weil wir auf unseren verspäteten Flugwarten mussten. Auch im nächsten Flug wurde wieder viel Schlaf nachgeholt. Bei meinem ersten richtigen Blick aus dem Fenster, war unter mir gerade ein See und ich dachte nur so, dass der Aussieht wie der Genfersee. Ich dachte aber, dass dies doch nicht möglich ist, denn meine Zeit zeigte etwas komisches (noch 1 Stunde Flug). Mein Sitznachbar klärte mich dann auf.... We are landing now. Also war es doch der Genfersee und ich hatte einfach vergessen meine Uhr umzustellen. Mist hab fast den ganzen Flug verpennt. Am Flughafen konnten wir dann den direkten Zug nach Spiez nehmen, wo wir dann von einem schönen Empfangskomitee empfangen wurden. Man konnte sie mit der Schweizerfahne kaum übersehen (; !!! MERCI.

Maja

Samstag, 30. Juli 2011

30.7.2011 Tag in Portugal

Unser freier Tag fing leider nicht wie gehofft an. Wir mussten um 8.00 Uhr am Zmorgetisch sitzen, sodass wir danach die Autos packen konnten und die Boote fertig aufladen.
Danach ging es für die Fahrer ab ins Auto (ich bin ihnen seeehr dankbar!) und wir gingen ins Städtchen Tavira etwas essen, was sonst...
Mit einem Taxi fuhren wir danach nach Hause. noch ein bisschen den Pool geniessen, das Schlüsseldrama auflösen und Strohhut kaufen hiess das weitere Programm für heute. wir haben es sehr genossen!!!

Linda

The final day

Ein Pfeiffen war zu hören.... und da noch etwas, da klopft jemand! Eine ferne Stimme ruft, auf stehen. Plötzlich ging alles ganz schnell, wir haben verschlafen, dass hies raus aus den Federn und sofort dafür sorgen, dass wir wach wurden. Danke an Nick, er hat uns vor einem Unglück bewart, er hat uns noch frühzeitig geweckt. Es reichte gerade noch für in den Pool und wieder raus, danach kamen wir einigermassen wach beim Morgenessen an. Im Nachhinein haben wir rausgefunden, dass die Zeit beim Wecker wohl falsch eingestellt wurde.
Pünktlich erschienen wir im Hafen, um gegen 13.00 starten zu können, doch daraus wurde nichts, denn es hatte keinen Wind.
Nervös sassen wir im Restaurant auf unseren Stühlen und hofften darauf, dass es noch etwas Wind gibt. Denn wir wussten ganz genau, dass wir nur eine Chance bekommen würden, um unseren vierten Platz los zu werden. Es gab ja auch nichts zu verliehren, denn die hinter uns waren mit so viel Abstand 5-te. Fränzi und Mone bereiteten uns gezielt vor, unsere Chance zu nützen und die richtige Strategie anzuwenden.
Ein leichter Wind bliess uns durch die Haare, es war bereits 15.30 und letzte Startmöglichkeit war um 17.00. Ein Signalton erlöste uns, denn das Komitee entschied aufs Wasser zu gehen. Draussen erwartete uns wenigWind mit einer Dühnung (5-8 kn). Nach einer kurzen Wartezeit auf dem Wasser, startete das Racekomitee den einen Lauf, denn bis am Schluss blieb keine Zeit für einen zweiten Lauf übrig.
5,4,3,2,1.... Massenfrühstart. Es wurde neu gestartet und zwar mit Blackflag, bei der wir zum Glück ungeschoren davon kamen. Ganz in der Nähe des deutschen Teams (unsere Konkurentin) starteten wir. Bereits 15 sek danach, konnten wir sie kontrollieren und hinter uns behalten, was auch unser Ziel war. Bis zum Ziel hatten wir dann genau dies erreicht, was wir wollten. Das deutsche Team hinter dem 12 Platz, so kann sie den nicht mehr Streichen und wir haben mit unserem 7 Streicher genau 5 Punkte Vorsprung, die wir für das Podest benötigten. Das hies also 0.8 Punkte Vorsprung und den Sprung aufs Podest!!!
Über den dritten Rang haben wir uns riesig gefreut.
Bronze an unserer letzten 420er Regatta mit Dori!!!! Unglaublich.

Rangliste

Maja

Freitag, 29. Juli 2011

We did it!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ein Podestplatz auf sicher, konnten wir heute nach Hause segeln!!!!!
Juhu....
Bald ist die Preisverteilung, danach werde ich noch den Rest des Berichtes schreiben.
Juhu..... (Wir haben ja so gefiebert)

Maja

Donnerstag, 28. Juli 2011

Tavira 28.7.2011 Gold-Fleet- Day 2


Eigentlich hatten wir heute vor unseren Platz noch ein bisschen aufzupolieren, doch der Wind spielte nicht mit! Am Morgen begrüsste uns ein verhangener Himmel. Um 10.00 Uhr wäre der erste Start gewesen, doch sie verschoben um eine Stunde. Nach dieser Stunde entschieden sie das es um 16.00 Uhr wieder weiter geht. So gingen wir nach Hause um unsere heissen Köpfe abzukühlen und auszuruhen. Als wir wieder in den Hafen gingen sah es leider nicht besser aus. Also hiess es: für Heute keine weiteren Wettfahrten!


Als Aufmunterung (oder besser gesagt um uns Müde zu machen, sodass wir beim Nachtessen nicht zu viel Lärm machten) ging es noch an den Strand. Dort hatte es riesen Wellen!


Hoffen Morgen gibt es noch Wind, sodass es noch ein oder zwei Läufe gibt...


Linda

Warten an Land

Heute Morgen wurde der erste Start von 10.00 auf 16.00 verschoben. Nun sind wir am warten und baden...... Drausen sieht es schlecht aus.....

Maja

Mittwoch, 27. Juli 2011

Goldfleet Day 1 Tavira


Kleine Wolken bildeten sich heute am Morgen über Tavira. Gegen Mittag jedoch verschwanden diese wieder. Eine enorme Hitze herrschte heute im Hafen und keine Spur von Wind, so wurde die Startverschiebung gehisst. Nach einer Stunde warten an Land, ging es dann ab auf Wasser. Wir segelten 3 Läufe bei 6-10 Knoten Wind. Alle Starts und Läufe sind uns durchaus gelungen. Wir segelten einen 5,4 und 8 Rang, dass heisst wir konnten unseren Streicher weiterhin hinaus zögern. Es gab wieder viele Frühstarte, dass heisst es wird sich vorne noch viel durch mischen.


Maja

Dienstag, 26. Juli 2011

Lay-Day 26.7.2011

Fast wie Ferien... Ausschlafen, Pool am Morgen, Strand am Nachmittag und danach noch einmal direkt in den Pool. Das BBQ durfte natürlich auch nicht fehlen... Nun sind wir alle ein bisschen Rot, hoffen das es sich noch zu Braun umwandelt.
War aber super, da wir Morgen wieder alles geben werden. Denn nun geht es um die Wurst (für Vegetarier um die Zuchetti;-)).

Linda

Montag, 25. Juli 2011

Raceday 3 Tavira

Ausschlafen war heute angesagt, es handelte sich hier bei aber nicht um den Layday, den haben wir nämlich morgen. Für heute wurde der erste Start um 16.00 angekündigt, weil sie die Proteste von gestern Abend auf heute verschoben haben, sonst wäre es gestern sehr wahrscheinlich etwas spät geworden. Am Morgen bevor wir dann in den Club gingen, badeten wir im Pool. Frisch gekühlt durften wir dann im Club erfahren, dass der erste Lauf von gestern nicht zählt. Gestern in diesem Lauf waren die Bojen zu nahe zusammen, dass nur ein Boot auf einmal das Gate runden konnte. Nun haben sie den Durchschnitt der ersten drei Läufe genommen, das gab für 5 Punkte, anstelle von 16 Punkten. Nun haben wir kein richtiges Streichresultat mehr. (Dies galt aber nur für eine Gruppe)


Um 16.00 starteten wir den Lauf, er war gut und so konnten wir die Boje in den Top 15 runden. Im Ziel wurden wir dann 5-te, dank zwei Booten die vor uns waren und Frühstart hatten. Bei etwa 10kn Wind wurde der Lauf durchgezogen.


Auch heute, wurden wieder viele Boote von der Jurry gepfiffen, sodass die meisten den Lauf aufgeben mussten.


Nach diesem Lauf segelten wir dann zurück in den Hafen, weil die Qualifikation für die Gold- und Silbergruppe nun abgeschlossen ist. Mit dem heutigen 4. Zwischenrang haben wir die Goldgruppe erreicht.






Noch etwas kleines zu gestern, Mone und Fränzi haben kleine Katzenhaie gesehen und diese sogar bildlich fest gehalten. Dies beunruhigt uns also schon ein bisschen.


Maja

Sonntag, 24. Juli 2011

Tavira 24.7.2011 Race Day 2


Es war ein langer Tag... Um 12.00 Uhr ging es zum ersten Mal aufs Wasser. Bei sehr wenig Wind fuhren wir ein Lauf. Es war sehr Nervenaufreibend! Die zwei Gate-Bojen waren so nah das höchstens zwei Boote dazwischen Platz hatten. Das gab ein ziemliches Gemetzel als alle gleichzeitig um die Bojen fuhren.


Nach diesem Lauf ging es an Land wegen zu wenig Wind. Dort warteten wir eine gute Stunde und dann ging es wieder aufs Wasser. Da war es schon 16.30 Uhr... Darauf folgten zwei Läufe bei sehr schönem Wind. Wir fuhren zwei 4te Plätze. Im Gesamten sind wir nun auf dem 5. Rang :-).


Nachtessen gab es um 22.00 Uhr. Und nun fallen wir seeeeehr müde ins Bett.


Linda

Samstag, 23. Juli 2011

Raceday 1 Tavira



Der erste Blick aus dem Fenster, zeigte uns dass der Himmel bedeckt war. Um 12.00 kam dann die Sonne etwas zum Vorschein. Um 13.00 wurde dann gestartet, bei ziemlich wenig Wind. Die Strömung betrug etwa 3-4 Bootslängen pro Minute. An der Luvboje rundeten wir als 4-te und beendeten den Lauf als 5-te. Die Damenflotte ist in zwei Gruppen aufgeteilt, die nacheinander starten. Für die zweite Gruppe reichte dann der Wind nicht ganz, sodass sie den Lauf abkürzten. Der Wind stellte dann ganz ab, bis um etwa 16.00. Während dieser langen Wartezeit plantschten wir etwas im Meer herum und assen, dass machen wir meistens, wenn es uns langweilig ist. (;



Gegen Abend wurde dann der zweite Lauf gestartet. Der Start war nicht sehr brilliant, dass spürten wir dann auch an der Luv-Boje. Als geschätztes 18-tes Boot rundeten wir die Boje und konnten uns bis ins Ziel auf den 9-ten Platz hervorkämpfen. Um 20.00 kamen wir dann an Land an und mussten noch um den Wasserschlauch kämpfen.



Im Gesammtklassement liegen wir nun auf Platz 9 von 62 Booten.



Maja

Freitag, 22. Juli 2011

Tavira 22.7.2011 Day 3

Heute stand das Pracitc- Race auf dem Programm. Wie jedes Mal war dies sehr amüsant! Starten bei 2 Minuten, Bojen übersehen und Spi ziehen auf der Kreuz gehört da einfach dazu. Doch wir machen das für das Komitee ja sehr gerne...;-).
Morgen gilt es aber ernst. Der erste Lauf geht um ein Uhr los. Also bitte die Daumen fest drücken und nicht aufhören bis die Meisterschaft zu Ende ist!

Linda

Donnerstag, 21. Juli 2011

Trainingday 2 Tavira (21.7.2011)


Früh am Morgen machten sich Mone und Fränzi auf den Weg zum Hafen, wo wir sie beim Joggen noch kreuzten. Unseren lieben Trainerinnen registrierten uns im Regattabüro! Marco erklärte uns die Wettersituation nach dem köstlichen Morgenessen. Vorne im Hafen polierten wir unser Boot in der unausstehlichen Hitze. Am Vorabend hatte zum Glück Mone für uns ein Sonnenzelt gekauft und instaliert, so wurde es etwas erträglicher. Gegen ein Uhr segelten wir wieder gegen die Strömung aus dem Hafen. In Tavira machen die Gezeiten ungefähr 2 Meter aus. Draussen machten wir einige Speedvergleiche und erkundigten das Revier. Am Abend setzten wir unsere Teammontur und malten uns gegenseitig Schweizerkreuze auf die Backen, um an der Openingceremony einen guten Eindruck zu hinterlassen. Nach dem kleinen Imbiss, den wir dort erhalten hatten, gingen wir wieder nach Hause. Nun freuen wir uns auf das Abendessen. Morgen wird dann das Practice Race statt finden. Zum Glück durften wir heute bereits unsere Boot vermessen, dies war eigentlich für Morgen geplant. Dabei durften wir unser ganzes Dori auseinander nehmen, jede Schot musste raus, bis es beinahe nackt vor uns lag. Das Boot wurde dann peinlich genau gewogen, mit 80.51 ist sie durch die Vermessung gekommen (80.00 ist das Minimum). Auch mit den Segeln und dem Rest hatten wir keine Probleme. Morgen dürfen wir dann alles wieder zusammen setzen.


Maja

Trainingday 1 Tavira (20.7.2011)

Wir durften ausschlafen! Das erste Mal in meiner Segelkarriere... Um 10.00 Uhr gab es Morgenessen. Danach ging es direkt in den Hafen um die Boote abzuladen und segelbereit zu machen. Es ist extrem heiss an Land (30-35 Grad) und wir haben noch wenig Schatten da wir unsere Boote auf einem grossen Schotterplatz haben. Dagegen ist das Wasser ziemlich kalt (20 Grad). So ist die Kleiderwahl nicht ganz einfach. Lieber Neopren oder doch nur Badehosen???








Um 14.00 Uhr gingen wir dann aufs Wasser. Die starke Strömung machte uns doch einen kleinen Strich durch die Rechnung. Wir kamen einfach nicht aus dem Hafen. Bis zu einem gewissen Punkt konnte man noch segeln und dann stand man einfach. Fränzi rettete uns jedoch aus dieser Situation. Leider stellte in diesen Minuten der Wind fast ganz ab. Wir warteten einige Minuten, die wir natürlich nutzten mit Baden, bis er sich wieder einstellte. So konnten wir noch ca. 2h trainieren.



Wieder an Land ging es ziemlich direkt nach Hause, sodass wir noch unseren Pool ausnützen konnten. Danach noch ein Debreafing über Wetter, Strömung usw. Und jetzt... Ab ins Bett!





Linda

Reisetag 19.7.2011



Am späten Nachmittag traten wir unsere Reise zum Flughafen in Zürich an. Pünktlich wie abgemacht trafen wir dort den Rest der schweizer Crew. Etwas hilflos versuchten wir uns elektronisch einzuchecken. Es hatte bis zum Schluss nicht bei allen funktioniert, sodass wir dann beim Helpcheckin unser Glück versuchten. Wir flogen mit der Fluggesellschaft TAP, also konnten wir unser Freund Martin nicht wieder überraschen (unser Pilot von Argentinien und Türkei). Unser Flug führte uns nach Lissabon, dort mussten wir dann in einen anderen Flug wechseln. Auf unserem Ticket stand, dass wir eine Stunde dafür zur verfügung hatten. Dem war aber nicht so, weil das andere Flugzeug bereits verspätet gelandet war. So stressten wir dann in den anderen Flug und kamen als letzte Passagiere noch im anderen Flugzeug an. Wir hatten uns schon ausgemalt, was geschehen würde, wenn wir den Flug verpassen würden. In luftiger Höhe, machten wir dann Bekanntschaft mit unserer Sitznachbarin, die uns ein paar Wörter auf Portugiesisch lernte. (Obligado = Danke, Adeus = Tschüss) In Faro angekommen, dürften wir dann davon profitieren, dass wir als letzte in Flugzeug gestiegen sind. Unsere Taschen kamen als erstes auf dem Förderband an. Am Flughafen Faro waren wir ja noch nicht an unserem Ziel, sodass wir noch unsere Transportgesellschaft suchen mussten. Diejenigen hatten genau so wenig eine Ahnung wie wir, sie hatten keine Ahnung, wo hin sie uns fahren sollten. Ein Kollege erklärte unserem Chauffeur, wo er ungefähr durch sollte. So schlimm, war es dann doch nicht, der Chauffeur fand es, beim ersten Anlauf. Als wir ankamen, war in Ortszeit bereits Mitternacht (Portugal ist eine Stunde hinten nach), wir konnten es uns jedoch nicht verkneifen das Haus zu bestaunen, denn es war eine regelrechte Suite. Ein Schreinerauge kann da nur sagen, OHA. So etwas habe ich wahrhaftig noch nie gesehen..... das ganze wir mit einem riesigen Swimmingpool in der nähe abgerundet. Müde vielen wir dann nach der Hausbesichtigung ins Bett.



Maja

Montag, 18. Juli 2011

News zur Europameisterschaft

Die Eventseite ist unter folgendem Link zu finden:

Europameisterschaft Tavira 2011 Homepage

Der aktuelle Blog, speziell für die EM, ist unter folgendem Link zu finden:

EM Blog Tavira 2011

Samstag, 16. Juli 2011

Back home

.... und doch schon fast wieder weg. SUI 5 wurde nach einer Verhältnismassig kurzen Fahrt abgeladen und bereitgestellt, dass der Bootsbauer das Loch flicken kann. SUI 53468 wurde abgemastet und verladen. Alles 470er "Zeugs" wurde durch 420er Material ersetzt und fix fertig für Tavira verladen. Die Europameisterschaft rückt immer näher, unglaublich wie schnell das geht. Wir freuen uns auf jeden Fall riesig. Sogar die Flugtickets wurden uns heute in die Hände gedrückt.

Etwas habe ich noch vergessen, bei der Fahrt sind wir nur knapp dem 12 km langem Stau vor dem Gotthard entrungen und so praktisch nie im Stau gestanden!!!!!!!!!!!!!

Wir freuen uns für unser eigenes Bett, das wir aber nicht lange bewohnen und geniessen können.

Tavira we are coming!!!
Maja

Freitag, 15. Juli 2011

15.07.2011 Riva

Man könnte fast sagen, heute war der schwarze Tag. Lilly (unser Boot) bekam heute leider mehr als nur eine Beule ab. Eine grosse klaffende Wunde am Bug und in unseren Herzen musste gepflegt werden. Der unglückliche Crash an diesem Tag war aber nicht das einzige. Ricardo hat eine Blutvergiftung und konnte heute nicht segeln, dass hiess für uns, dass wir der einzige 470er auf dem Wasser waren. Es hat nicht sonderlich Spass gemacht nach all dem, gegen uns selber am Nachmittag noch Regatten zu segeln, denn wir haben bei den 470ern immer gewonnen. Jedoch können wir uns noch viel verbessern auf dem 470er, denn meinens Wissens, gab es heute keine Halse, bei dem der Spie stand. Denke, da braucht es vielleicht einmal einen Tritt in den Hintern von jemand anderes. Bin gerade ein bisschen in ein Loch gefallen, könnte momentan gut Julia (unsere Mentaltrainerin) gebrauchen. Eh ja, es wird schon wieder besser werden.

Maja

Donnerstag, 14. Juli 2011

14.07.2011 Riva

Entfürung auf dem Flügzüg..... dem 420er von Sam und Nick. Während dessen wir heute auf ihrem 420er segelten, segelten sie auf unserer Lilly. Es machte uns sehr Spass, da es uns bestätigte, das wir es für die EM nicht verlernt haben. Leider hatte es nicht sehr viel Wind, wir machten aber das Beste daraus.

Maja

Mittwoch, 13. Juli 2011

Riva del Garda 13.7.11

Heute war es soweit. Ein Reporter vom Schweizer Sport Fernsehen kam uns währen des Trainings filmen um eine kleine Reportage über uns zu machen. Am Morgen kam er mit uns aufs Wasser und über Mittag mussten wir noch Interviews geben. Leider hatte es nicht wie erhofft so guten Wind wie in den letzten Tagen, doch es gab hoffentlich doch einige gute Aufnahmen.
Am Nachmittag gingen wir wegen Gewitter und kein Wind nicht mehr aufs Wasser, sodass wir unsere bevorstehende 470er Saison einmal mit Sam und Nick genauer unter die Lupe nehmen konnten. Danach noch ein Joggingausflug auf eine Burg in Riva und schon war wieder ein Tag unseres Trainingslager vorbei. Es geht so extrem schnell...

Linda

11.07.2011 Riva


Mit Vento ging es heute Morgen um 08.00 Uhr aufs Wasser. Es war ein traumhafter Segelmorgen. 22-25 kn Wind und strahlend blauer Himmel. Wir konnten drei Stunden trainieren.


Über Mittag gingen wir an Land zum Essen, Debriefing und ein bisschen ausruhen. Später ging es dann noch einmal drei Stunden aufs Wasser. Dieses Mal bei Ora, also aus der entgegengesetzten Richtung. Einige hatten so ihren Badespass heute doch wir konnnten dem mehrere male knapp aus dem Weg gehen. Unser Top berührte das Wasser nie, auch wenn Maja zwischenzeitlich auf dem Schwert stand.


Linda

12.07.2011 Riva



An diesem Morgen wollte der Vento nicht kommen, so machten wir ein etwas grösseres Morgentraining an Land. Erst am Nachmittag gingen wir dann aufs Wasser, bei schöner Ora. Bei einigen Trainingsregatten hatten wir so unsere Probleme, einmal fuhren wir über den Spie, weil er sich in den Sailingen verhedert hatte. Ein anderes Mal schlug ich Linda die Pinne aus der Hand oder erwischte das Trapez nicht. Zum krönenden Abschluss riss dann noch mein Trapez und ich durfte mich mühsam wieder ins Boot hinein kämpfen. Heute war auch der Tag, an dem Linda x-Male der Kopf anschlug, einmal sogar mit mir.



Maja

Montag, 11. Juli 2011

10.07.2011 Riva del Garda


Heute war es soweit! Wir segelten zum ersten Mal mit unserem neuen 470er umher. Eine Welle wurde veranstaltet, als unsere Lilly das Wasser berührte. Mit einigen Anfangsschwierigkeiten, konnten wir doch noch vier Stunden erfolgreich auf dem Gardasee trainieren. Es hatte ca. 18 kn Wind, dies prästierten wir ohne Kenterung! Bei 38 Grad und strahlend, blauem Himmel genossen wir unseren Tag.


Maja

09.07.2011 Reisetag


Um 03.45 Uhr ging es in Thun los. Es verlief alles Reibungslos bis wir in Gunzgen einen kleinen Zwischenfall hatten. Beim VW-Bus leuchtete ein Zeichen auf das auf Motorenstörungen hinwies. Sofort riefen wir den TCS und der kam auch innert 20 Minuten. Dieser meinte wir sollen sofort umdrehen und eine VW Garage aufsuchen, er könne nicht sagen was es ist und wie lange der Bus noch fahre. Das wollten wir natürlich nicht, also riskirten wir es einfach weiterzufahren... Naja, wir sin heil angekommen nach 10h Fahrt. Diese Jahr liebt uns der Stau förmlich, wir ihn jedoch nicht. Wir verabscheuen ihn, vor allem wenn es drausen 38 Grad ist und wunderschönen Wind hat.



Linda

Mittwoch, 6. Juli 2011

Gelungener Ladies Cup 2011

Am letzten Wochenende fand die sechste Austragung des Ladies Cup auf dem Thunersee statt. Linda und ich nutzten diese Gelegenheit auf dem Yngling zu trainieren, sodass wir dann an der Yngling Regatta im TYC auch etwas taugen. Mit meiner Mutter Karin an Bord und ihrem Schiff, stachen wir schon früh am Morgen aufs Wasser, denn es stand uns noch ein langer Weg von Spiez nach Interlaken bevor. Mit einem Motor schlichen wir in 1,5 Stunden nach Interlaken, wo die Regatta stattfand. Dort angekommen brachten wir den Motor an Land, dass wir nicht unnötiges Gewicht herum schleppen mussten, danach ging es wieder ab aufs Wasser um die Trainingsregatta zu segeln. Wir legen eine Mittagspause an Land ein und gingen danach erneut aufs Wasser, für die richtige Regatta. Vier Läufe wurden gesegelt und wir haben alle souverän gewonnen. Bei 3-4 Beaufort flitzten die neun Boote auf dem Thunersee hin und her. Meine Mutter und ich konnten zeitgleich im Trapez hängen, was mein Highlight dieses Tages war. Es hat uns sehr gefallen, aber wir ziehen den 420er oder den 470er doch dem Yngling vor. An Land wurden wir dann noch gestylt und mit Salat und Grilladen verwöhnt. Als Preis haben Linda und ich eine Team-Joggingjacke gewonnen und meine Mutter wählte ein Dinner for Winner im Casino Interlaken. Nach dem tollen Abendessen im wunderschönen SCNI und Zusammensein mit den anderen Ladies, fuhren wir dann am selben Abend noch mit dem Boot zurück nach Spiez, was uns wieder 1,5 Stunden kostete. Insgesammt waren wir an diesem Tag neun Stunden auf dem Wasser. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir uns müde ins Bett fallen liessen.




Maja