Sonntag, 27. Februar 2011

Training Mrseille Day 5

Boooaaaahhhhh.... Das war ja wohl ein Tag! Schon gestern waren die Windprognosen für heute ziemlich gut, also bis zu 39kn. Doch ich glaube es immer erst wenn ich es mit eigenen Augen sehe. Heute durfte ich es mit eigenen Augen sehen und sogar segeln.
Schon am Morgen, als wir nach ziemlich speditivem aufräumen unserer Apartements in den Hafen liefen hatte es schon sehr, sehr viel Wind. Im Hafen angekommen bliess es uns fast aus den Schuhen. Nach einigem Überlegen entschieden wir das es mit vier Booten aufs Wasser gehen soll. Schon beim Einwassern hatten wir einige Probleme sodass wir schlussendlich nur mit drei Booten ausliefen. Kurz nach dem Hafen kenterne dann ein Boot und holte zur Krönung auch noch den Mast runter. Und da waren es nur noch zwei... Nach kurzer Zeit kenternte dann auch noch das andere Boot, so mussten wir bei ziemlich grossen Wellen auf dem Meer herumtreiben und auf die Anderen warten. Zu Glück ginges nicht allzulange und wir konten weitersegeln, doch da kenternten wir beide sinchron. Wir stellten unser Boot mit weniger Probleme als erwartet auf. Danach wurden wir in den Hafen geschikt. Doch es war noch nicht fertig! Mone und Fränzi fragten uns ob wir noch einmal rausfahren wollen und wir waren voll dabei. Nur schnell alles abgeben das versinken könnte und ab ging es aufs Meer. Und da ware es nur noch ein Boot... Es hatte Böen bis zu 36kn und ziemlich überdimensionale Wellen. Wir segelten so etwas wie eine Kreuz, doch meine armen Armen waren von der Kenterung leicht geschwächt und ich konnte schon nach kurzer Zeit nicht mehr wirklich mit dem Gross arbeiten. Maja schlug sich fantastisch im Tapez, so stabile da konnten die gröbsten Wellen nicht viel ausrichten:-).
So ging es nach kurzer Zeit richtung Hafen. Vorwind bei so viel Win ist kriminell! Man segelt sooooooooo schnell das man immer wieder in die nächste Welle hineinkracht. Leider knallte es nicht nur als wir in die Wllen fuhren sonder ganz plötzlich in der Mastregion. Wir beide dachten schon "tschüüs Mast", doch unser Mast ist ein harter Krieger! Er bricht nicht einaml wenn es nur noch eine Wante hat, denn unser Splint ist komischerweise gebrochen. So mussten Mone und Fränzi in action tretten und uns abschleppen... Der Mast hat es leider doch nicht ganz ohne Schaden überlebt, er ist ziemlich stark verbogen.
Diese Trainingstage waren einfach wieder einmal super! Vielen Dank an unsere super Trainerinen und an die ziemlich komischen Mitsegler. I säge nume monopolie...!

Samstag, 26. Februar 2011

Day 4 Marseille

Leider war heute nicht sehr viel los, windmässig war absolute Flaute. Als es auf dem Wasser ungefähr 3 Knoten Wind gab, liefen wir auf das Wasser aus. Alleine auf dem Boot, mussten zuerst alle Vorschoter und danach alle Steuermänner und -frauen sich gegeneinander behaupten. Dabei hatten wir einen riesen Spass. Am Abend lernten wir dann noch fleissig die Wettfahrtregeln. Nun sind wir müde und freuen uns auf morgen, an dem 36 Knoten Wind vorher gesagt sind. Am Nachmittag starten wir dann unsere lange Reise nach Hause.



Maja



PS: Danke für die Kommentare, die wir erhalten haben, vorallem an Sandra aus Sachsen (DE). Wir schicken dir ein Päckchen Wind und wünschen dir viel Erfolg beim Trainieren auf dem 420er. Falls du einmal mit deinem Schiff in die Schweiz kommst, besuch doch einmal den schönen Thunersee, das Alpenpanorama ist einfach umwerfend. Unsere nächste Regatta in Deutschland ist in Kiel, die Pfingstbusch Regatta. Segelst du da auch mit? Dort weht oft ein schöner Wind.

Freitag, 25. Februar 2011

Training Marseille Day 3



Wir haben eine neue Joggingrunde gefunden! Durch einen Park wo die Hühner und Pfaue frei herumlaufen und zu Majas Freude ziemlich komische Bäume wachsen. So ist das Joggen nur noch halb so schlimm, wenn man noch etwas erleben kann...
Wie gestern kam der Wind erst am Nachmittag, dafür umso stärker. Es hatte bis zu über 20 kn Wind. Es war ...! Halbwindfahren ist einfach das coolste was man machen kann.
Jetzt haben wir noch ein feines z`Nacht geniessen dürfen. Danach noch eine Runde UNO oder Arschloch spielen und dann müde ins Bett gehen. So ganz nach dem Motto: eat, sleep and sailing.



Linda

Donnerstag, 24. Februar 2011

Marseille Day 2





Tatsächlich gab es gestern ein paar schöne Bilder.... ist doch immer wieder schön, unsere Freude am Segeln. Ein ereignissreicher Tag neigt langsam dem Ende zu. Nach einem Defekt am Motorboot von Fränzi, die sich zu diesem Zeitpunkt weit draussen auf dem Meer befand, mussten wir sie in den Hafen schleppen. Einmal mussten wir sie schleppen und nicht sie uns, es war ein ziemlich komisches Gefühl. Am Ende konnten wir noch den Spie setzen, da ging es etwas schneller vorwärts mit dieser grossen Last am Heck. An Land versuchten wir das Mobo zu flicken aber da war nichts zu wollen. Ein Arbeiter des Clubs kam uns dann zur Hilfe und wie aus Zauberhand ging es plötzlich wieder, er wusste auch nicht genau wieso. Nach dem ging es dann wieder ab aufs Wasser, dort hat während dessen der Wind von ungefähr 2 Knoten auf 22 Knoten aufgedreht. Wir übten den Spie im Luv zu setzen und danach Halbwind weiter zu segeln..... und das klappte etliche Male besser, als vor einem Jahr noch. Juhui! Es ist toll, wenn man bei viel Wind ohne grosse Probleme segeln kann, die letzten Trainings auf dem Meer bei viel Wind haben sich wirklich gelohnt und ausbezahlt. Nach dem wir heute sehr viel Halbwind gesegelt sind, schmerzen meine Hände, es bereitet mir grosse Mühe noch normal eine Schot in den Händen festzuhalten. Es liegt nicht an der Kraft, ich kann sie einfach nicht mehr ganz zusammen klemmen. Tja das wird sich wieder legen.

Maja

Mittwoch, 23. Februar 2011

Training Marseille Day 1

Es waren einmal zwei komische Seglerinen die in ihrem Blog immer mit "Heute" ihre Berichte anfangen, darum fangen wir jetzt mit es war einmal an: Es hatte nicht mehr so viel Wind wie gestern als wir ankamen, aber dennoch zwischen 15-20kn. Wir waren 6 Stunden auf dem Wasser. Es war eine wohltat, wenn man wieder alles versteht was die Trainerin einem sagen möchte... Jetzt gibt es noch ein Debriefing mit Videoauf nahmen und hoffentlich schönen Fotos.

Linda

P.S. Sorry, wenn die Daten zu den Blogeinträgen manchmal nicht stimmen, bei Segeln verliert man einfach jegliches Zeitgefühl.

Dienstag, 22. Februar 2011

Lay Day

Crème Marron und Brot war das einzige was wir heute am Morgen assen. Butter, Milch und Müsli ging einen Tag zuvor aus, so dachten wir, dass es sich nicht lohnt, neues zu kaufen. Wir haben 2 Stunden lag unser Trailer verladen, weil wir versuchten, 3 Boote auf einen Trailer für 2 Boote zu verladen... war gar nicht so einfach, aber Not macht erfinderisch. Monika holte uns dann mit dem VW-Bus ab und wir fuhren nach Marseille. Morgen geht es dann weiter mit dem Training. Bei unserer Ankunft in Marseille, hatte es sehr viel Wind und Wellen, nun hoffen wir, dass wir Morgen wieder den selben antreffen werden.... Die sollen hier den Wind über Nacht einmal auf sparflamme stellen, so dass es morgen noch genügend hat.

Maja

Montag, 21. Februar 2011

20.2.2011.Hyerès Training

Wie jeden Morgen fing unser Tag mit unserem geliebten Morgenfooting an. Danach Morgenessen und direkt in den Hafen. Es erwarteten uns super Bedingungen. Strahlend blauer Himmel und schöner Wind (ca. 20kn mit Böen und Flauten). Wir konnte 3 Stunden trainieren. Am Nachmittag nahm der Wind ein bisschen ab, es hatte aber dennoch genug um noch einmal 3 Stunden zu trainieren.

Morgen ist unser Lay-Day, da wir noch einmal fünf Tage nach Marseille gehen.

Linda

Sonntag, 20. Februar 2011

Day 4

Ein schöner Mistraltag erwartete uns heute, doch daraus wurde nicht sehr viel. Erst spät am Nachmittag installierte er sich. Zuvor drehte er sehr viel und war auch nicht konstant. Doch konnten wir zwei Mal auf dem Wasser trainieren. Nun werden wir sehen, wie lange der Mistral anhalten wird. Wenn er sich installieren wird, werden wir strahlend blauer Himmel geniessen dürfen. Wir verbesserten vorallem unsere Halsen. Hier in Frankreich leben wir, was das Essen anbelangt, wie im Schlaraffenland. Bagette und Crème Marron prägen unsere Tage!!

Maja

Samstag, 19. Februar 2011

19.2.2011 Training Hyerès

Heute Morgen standen wir mit der schönen Aussicht, dass wir ein halbstüdige Joggintour machen müssen , auf. Mag, unsere Trainerin, ist Seglerin und Triathletin. Wir alle haben schwer das Gefühl das sie lieber Triatlon mach;-). Naja, wir haben es überlebt, wenn auch mit minimaler Motivation. Nach einem Wunderbarem Z`morge ging es direkt in den Hafen. Dort erwartete uns "un peu de bricolage" da es kein Wind hatte. Diese Flaute zog sich bis spät in den Nachmittag. Um ca. 15.30 Uhr gingen wir dann doch noch aufs Wasser, aber mit einer kleinen Änderung. Der normale Vorschoter war am Steuer und umgekehrt... War ziemlich lustig! Wir hatten beide so unsere Probleme mit ganz simplen Sachen wie Spibaum setzen, Vock anziehen oder einer Halse... Doch wir gewannen doch das Race, die Anderen hatten wohl noch grössere Schwierigkeiten als wir. Villeicht war auch der Wind das Problem, er drehte ziemlich stark.

Linda

Freitag, 18. Februar 2011

Day 2 Hyères

Ein strahlend blauer Himmel zeigte sich heute. Leider ist mit den Wolken auch der Wind gegangen. Der Wind pendelte von 0 - 12,75kn und drehte 360 Grad. Es war ziemlich mühsam, wir konnten aber doch profitieren. Wir gingen zweimal auf's Meer, aber da war nichts zu wollen. Also gingen wir nach dem Segeln noch eine Runde joggen. Nun wittmen wir uns wieder ein bisschen unseren Hausaufgaben.

Maja

Donnerstag, 17. Februar 2011

17.2.2011 Hyerès

Der erste Blick aus dem Fenster, war nicht der beste..... überall eine menge Regen. Zum Boote aufstellen ist das nicht sehr schön, doch mit der Vorahnung auf viel Wind lässt sich auch das überstehen. Mit ein wenig Verspätung ging es dann aufs Wasser. Am Anfang hatte es angenehmen Wind, doch plötzlich drehte er ziemlich auf. Es hatte ca. 25kn... Michelle und Mimi kenternten ziemlich heftig, da schickte uns unsere Trainerin (Mag) in den Hafen. Auf dem Weg dorthin kenternten wir auch noch. Wir konnten aber ziemlich schnell wieder aufstellen und weitersegeln. Leider hat mich meine Sonnenbrille nun auch verlassen und die Toplatte ist auch spurlos verschwunden... Wo ist sie wohl? Ich denke sie besucht Nemo und Dori:-). Bei den anderen sieht es ein bisschen schlimmer aus. Sie haben in allen Segel einen kleinen bis grösseren Schaden. Hoffe sie können alles erfolgreich flicken. Mit einem Tape ist fast alles möglich!

Linda

Mittwoch, 16. Februar 2011

16.02.2011 Reise nach Hyères


Mit dem TGV düsten wir heute in den Süden Frankreichs. In 7 Stunden erreichten wir das Meer. Unterwegs geschah etwas sehr seltsames. Unser Regiozug von Toulon nach Hyères krachte in eine Barriere. Auch ich fragte mich wie dies geschehen konnte. Genau bei unserem Waagenfenster war die zertrümmerte Barriere zu sehen. Normalerweise bewegen sich die nur auf und abwärts, aber die geriet irgendwie vor den Zug? Auf jedenfall, konnte der Zug ohne grosse Verspätung weiter fahren. Eine alte Dame, die ich nach dem Grund für diesen kurriosen Unfall gefragt hatte, erklärte mir mit einer selbstverständlichkeit, dass die Signallichter der Autos nicht, oder falsch funktionierte. Meine Rechnung geht da aber nicht auf, wieso geräht eine solche Barriere erst quer zu den Geleisen? Ohne einen Verletzten oder ein kaputes Auto. Naja.... ist wohl so üblich in Frankreich.


Maja

Freitag, 11. Februar 2011

Apero 10.2.2011


Als wir an den Swiss Sailing Awards so ein riesigen Champagner gewonnen beschlossen wir ein kleines Apero für unsere Eltern, Trainerinen, Sponsoren usw. zu organisieren. Gestern war es dann soweit, im TYC trafen wir uns alle.
Eigentlich wollten wir uns ja bedanken, dass haben wir auch gemacht, aber wir haben auch noch ein Geschenk bekommen. Das coolste Geschenk!!! Wir werden auf dem 470er die Segelnummer SUI 5 haben. Ist das nicht einfach der Oberhammer?! Ich jedenfalls finde es super! SUI 5, SUI 5, SUI 5 oder SUI 5?

Linda

Mittwoch, 9. Februar 2011

Letzter Tag und die lange Fahrt

Tagwache war heute um etwa 7 Uhr angesagt, denn wir mussten noch packen, befor wir uns ans Joggen machten. Nachdem wir eine kleine Runde am Meer entlang gedreht hatten, um aufzuwachen, verdrückten wir unser letztes köstliches Morgenessen in Marseille. Gestärkt ging es dann ab aufs Wasser. Draussen trafen wir dann am meisten Wind der ganzen vier Tage an, nämlich 12kn Wind. Dies reichte gerade aus um im Trapez zu stehen, ein paar Mal reichte es sogar für zu unterst im Trapez zu stehen. Uhiii das machte wohl spass. Leider rannte uns die Zeit davon und wir mussten uns auch schon wieder vom Meer verabschieden und unsere Boote verladen. Ein anderes Auto brachte unsere Boote direkt nach Hyères, wo wir unser nächstes Training absolvieren werden. Der Rest der Gruppe fuhr mit dem VW Bus direkt in die Schweiz zurück. Ohne Trailer ging es dann schnell das Rohnetal hinauf, wir setzten eine neue Rekordzeit von nur 6 Stunden. Es war wohl etwas komisch für unsere Fahrerin, einmal ohne Trainler zu fahren. Bei den "Peage" schaute sie immer in den Rückspiegel, dass sie niergends mit dem Trainler touchiert, da bemerkte sie immer wieder von neuem, dass ja gar keiner dran war....

Maja

Montag, 7. Februar 2011

Marseille Training 7.2.2011




Heute war der erste Tag an dem wir keinen Sonnenaufgang geniessen konnten. Es war leider bewölkt... Dafür konnten wir zwei super Trainings machen. Wir waren ca. 4 Stunden auf dem Wasser bei böigem Wind. Manchmal musste Maja gestreckt ins Trapez, manchmal hockte sie im Lee. Aber wir konnten unser Bootshandling trainieren, was uns ziemlich gut tat, finde ich.
Morgen Trainieren wir am Morgen noch einmal. Danach geht es direkt (oder vielleicht auch nicht so direkt, da jemand noch unsere Boote nach Hyères bringen muss) nach Hause.

Linda

Sonntag, 6. Februar 2011

Marseille Training Day 2



Ein eisiger, schwach wehender Wind bliess heute Morgen um unsere Ohren, als wir unsere morgentliche Joggrunde drehten. Nach einem grossen Frühstück, drehten wir die erste Runde auf dem Meer. Bei eher schwachem Wind trainierten wir unser Bootshandling. Um 12.00 steuerten wir dann den Hafen um das Mittagessen zu geniessen. Am Nachmittag hatte sich die Situation auf dem Wasser nicht wirklich verbessert... es war wieder leicht Wind vorzufinden. Auf dem Wasser genossen wir dann die wärme, die wir in der Schweiz nie gehabt hätten. Nun hoffen wir, dass wenigstens Morgen und Übermorgen etwas mehr Wind naht.




Maja

Samstag, 5. Februar 2011

Marseille Training 5.2.2011

Heute waren wir nach genau einem Monat wieder einmal auf dem Wasser. Das Wetter war traumhaft, der Wind weniger. Wir waren 3 Stunden bei 3-5kn auf dem Wasser. Hoffe in den nächsten drei Tagen gibt es ein bisschen mehr Wind, sodass wir an unseren Schwächen arbeiten können...:-).

Linda