Montag, 15. Februar 2010

Heimreise

Heute Morgen war um 5.40 Uhr Tagwach. Kaum aufgestanden auch schon ein riesen Stress. Zuerst fertig packen, dann schnell „Zmorge“ essen und als krönender Abschluss noch putzen. Wundervoller Abschluss, doch wir waren gut gelaunt und schon ein bisschen froh wieder einmal nach Hause zu gehen. Es war eine super Woche, mit unseren Highlights und auch weniger erfreulichen Momenten. Ich denke wir sind alle an unsere Grenzen gekommen, aber das ist gut so. Man kann immer lernen!

Wir müssen uns noch für eine Fehlermeldung (die übrigens durch Sarah Fahrni entdeckt wurde) entschuldigen. Salzwasser kann gefrieren! Unsere Mitbewohnerinnen (Gymischülerinnen (in Zürich, dass sagt allesJ)) behaupteten, als wir eines Morgens zu unseren Booten kamen und alles gefroren war, das Salzwasser nicht gefrieren kann. Wir, so leichtgläubig wie wir sind, nahmen es ihnen ohne mit der Wimper zu zucken ab, denn wer hat schon einmal ein gefrorenes Mittelmeer gesehen? Wir also DEFINITV nicht!

Sonntag, 14. Februar 2010

Day 9

Eine dicke Wolkenschicht begleitete uns heute den ganzen Tag, manchmal auch mit etwas Regen. Der Wind war eisig kalt und blies etwa mit angenehmen 3 Beaufort. Nicht so angenehm wie der Wind waren die dauernd eingefrorenen Hände, die wir nicht spürten. Gestern haben wir abgemacht um genau 10.00 auf dem Wasser, etwa 6 Minuten zu vor kam Didier (unser Trainer) noch zu uns und stresste uns, er sprach so als würden wir es nicht schaffen. Pünktlich waren aber die 2 Damenschiffe auf dem Wasser und auf wenn mussten wir schlussendlich warten?? … Auf dem Wasser machten wir Match Race. Zum Schluss tauschten wir unsere Boote aus um einmal die Unterschiede der Boote zu spüren. Nach etwa 3 Stunden eisiger Kälte hatten wir genug und kehrten wieder in den Hafen zurück, dort verluden wir unsere Boote für die Heimfahrt. Wir werden aber erst morgen nach Hause fahren.

Samstag, 13. Februar 2010

Day 8

Heute der zweitletzte Segeltag… Sehr wenig Wind und dunstiges Wetter. Wir waren im Ganzen ca. vier Stunden auf dem Wasser, mit einem kleinen Unterbruch über den Mittag um unsere feinen Sandwichs Kompositionen zu essen und die Eröffnungsfeier der Olympiade zuschauen.

Nach dem Debriefing warfen unsere Superköchinnen einen Blick in unseren Vorratsschrank und bemerkten dass wir einen kleinen Berechnungsfehler gemacht haben…! Boah ei, wir müssen noch das ganze Wochenende essen sonst haben wir viel zu viele Resten (z.B. 20 Fischstäbchen).

Etwas ganz seltsames ist eingetroffen. Wenn man durch Hyères läuft hört man nur noch Deutsche sprechen, aber wir sind doch in Frankreich, da ist etwas falsch. Das schönste was wir bis jetzt gehört haben ist: „Is kalt wie Sau, ei“. Das ist eine hochstehende Sprache, BOHA EI!!!!! Hehe Smile

Freitag, 12. Februar 2010

Day 7

Oh c’est jolie… das Thermometer schaffte es heute bis auf 7 Grad. Es war richtig angenehm.

Am Morgen nach einem längeren Briefing, mit Videoaufnahmen von gestern, gingen wir dann für ca. zwei Stunden aufs Wasser.

Über den Mittag entdeckten wir (also eigentlich Nigina, die mit einer leichten Hirnerschütterung im Bett liegt) das Alinghi gerade in der Startphase war. Wir konnten nicht mehr aufhören und schauten das ganze (sehr deprimierende) Race. Der Wind war bei uns nicht sehr gut so konnten wir ohne allzugrosses schlechtes Gewissen den ganzen Nachmittag schauen.

Langsam sind wir alle ziemlich müde. So viel segeln und lernen ist unheimlich anstrengend…

Donnerstag, 11. Februar 2010

Day 6



Heute sank das Thermometer auf null Grad, also eisig kalt für diese Region… Was habt ihr in der Schweiz angestellt, sodass nun die Kälte bei uns gelandet ist?? Der einzige Vorteil, den man im Moment besitzt, wenn man in der Schweiz ist, man hat wenigstens warme Kleider… Auch heute blies der Mistral wieder ziemlich stark, etwa mit 6 Beaufort. Ideal um unsere Schwächen bei viel Wind zu verbessern. Wir trainierten am Morgen, kamen ans Land zurück um uns aufzuwärmen und gingen am Nachmittag noch einmal kurz aufs Wasser. (Lange hielten wir es nicht aus… es war soooooooooo……… kalt…………mussten vor dem einwasssern zuerst das Eis brechen dass sich im Hafen gebildet hat……..hehe… für alle Nichtwissenden! Salzwasser kann nicht gefrieren…….)


An diesem Tag zeigte zweimal unser Mast noch unten, beide Male war es bei einem Spie-Manöver. Aber wir haben aus unseren Fehlern gelernt, unser Spie verheddert sich nun nicht mehr in den Salingen, wie zuvor bei unseren Spie-Kenterungen. Auch der wundervolle Kopfsprung von Linda muss noch erwähnt werden (auf Halbwind konnte Linda es einfach nicht lassen im Lee ins Wasser zu springen) und das Maja danach nicht auch ins Wasser fiel und nicht kenterte ist auch nicht schlecht.


Eine Bordkamera begleitete uns heute auf dem Wasser, mal sehen was das so gegeben hat, morgen können wir das Video sehen.



An Karin:


Hast du auch schon seit langem festgestellt, dass du zu Hause mit zwei verschiedenen Schuhen herum läufst?? Wollte dir eine Andenken von mir zu Hause lassen…. hehe

Mittwoch, 10. Februar 2010

Day 5



Unsere ersten Schritte, an diesem Morgen, traten wir mit weichen Knien, bis zum Vorhang an. Mit etwas Respekt es könnte sich dahinter ein weisses Meer mit ultra starken Mistral befinden. In der Realität sah es aber anders aus, die von unserem Fenster aus zu sehende Frankreichflagge wehte nur schwach. Etwas erleichtert aber doch enttäuscht segelten wir etwa fünf Stunden auf dem Meer bei schwachem Mistral. Der Wind nahm aber stetig zu und am Schluss hatte es etwa 25 Knoten. Es gibt einen grossen Vorteil, wenn es in Hyères Mistral hat, man segelt bei flachem Wasser. Nun haben wir wieder weitere Wasserstunden auf dem Buckel sowie heute ein langes Debriefing von etwa drei Stunden. Wir konnten auch heute von Nono profitieren leider war dies der letzte Tag mit ihm, ab Morgen werden wir mit Didier trainieren. Sicher fragt ihr euch gerade über was man drei Stunden diskutieren kann, es war unser Anliegen etwas mehr über Strömung zu erfahren, sodass wir in la Rochelle schon etwas wissen. Jetzt müssen wir „nur“ noch das gelernte umsetzen.

Dienstag, 9. Februar 2010

Day 4

Der erste Blick heute aufs mehr weckte bei uns im Frauenzimmer verschiedene Reaktionen aus. Das Meer war weiss bedeckt von Schaumkronen. Nono fand wir sollten einen Anlauf wagen und uns beeilen, weil der Wind immer wie mehr zu nimmt. Schlussendlich segelten wir bei ca. 7 Beaufort und ziemlich starken Wellen. Wir schafften es sogar den Spi zu setzen doch nicht für sehr lange. Nach ein paar super Wellen zum surfen kenterten wir samt Spi. Dann fing unser Badespass am Mittelmeer im Februar an. Wir plantschten ca. 30 Minuten mit unserem Boot im Salzwasser, das mit der Zeit mehrheitlich im Tröcheler als ausserhalb war. Wundervolles Gefühl wenn es nass den Rücken abläuft...!
Aber wir sind stolz! Es ist nichts kaputt, wir haben unseren Spibaum noch und wir sind auch noch beinahe fit.
Am Abend nach dem Abendessen kam noch eine super Aktion von uns, wir versuchten, Betonung auf versuchten, den Rest der Penne in einen Teller zu befördern. Leider missglückte es, der Rest flutschte den Teller runter und die reckt auf die Hose und danach auf den Boden. Kreischend hüpften wir durch das Zimmer, weil es aussah wie ein lebendiger Fisch.

Nun warten wir auf den Mistral den für Morgen angesagt ist.

Montag, 8. Februar 2010

Day 3

Nach einer nicht sehr langen Nacht, wie eigentlich jede wie ich finde, standen wir am morgen auf und wollten eigentlich unser Morgenessen kaufen gehen, es blieb bei eigentlich... Alle Läden waren geschlossen. und wiso das? Wir wissen es immer noch nicht. Die Franzosen haben glaube ich den Sonntag und Montag verwechselt. Tja...
Mit ein bischen weniger im Magen als gewohnt ging es dann fast direkt aufs Meer.Bei etwa 1-2bf trainierten wir ca. 2 Stunden.
Am Nachmittag bei der zweiten Trainingseinheit gab es sogar noch ein bischen mehr Wind. Es war ein super Training gewesen...!


Hier einige subi Bilder von heute Abend!




Sonntag, 7. Februar 2010

Day 2


Heute begann unser Tag mit einem wunderschönen Sonnenaufgang, unser Appartement ist im obersten Stock und daher konnten wir ihn super mit verfolgen. Auf dem Wasser hatte es eine angenehme Brise (etwa 2-3 Beaufort) und keine Wellen. Vorausgesetzt Nono fuhr nicht mit seinem Motorboot umher.... Beim Briefing besprachen wir was wir in dieser Woche speziell trainiren möchten. Unser Anliegen ist es, bei Wellen zu trainiren. Nono sagte uns aber er könne dies nicht beeinflussen, ausgenommen er fährt dauernd mit dem Motorboot hin und her oder er springt die ganze Nacht aus einem Helikopter und macht Arschbomben. Weiter zum Training gibt es noch ein wichtiges Ereigniss auf dem Wasser, nämlich den Wassersprung von Fabi.... Zudem führte Nono ein neues Spiel ein, jedes Mal wenn er sieht dass eine Spieschot im Wasser ist muss man einen Franken zahlen.... heute kassierten wir gleich 3.... er hat die Regeln sich aber einfach so zurecht gebogen wie er wollte... er hat uns zum Beispiel ein Strich gegeben, weil die Schot vom Trapez im Wasser war. Beim Debriefing fanden wir aber das er auch etwas machen muss und Striche (Franken) kassieren kann. Wir entschieden uns, dass er jeden Tag mindestens 1.Satz auf Deutsch sagen muss und diesen jeden Abend alle die er bereits sagte wieder Aufzählen muss..... hehe (sein erster Satz wollt ihr nicht wissen...)

Samstag, 6. Februar 2010

Day 1 Anreise (2.Trainingslager Hyères)


Heute flitzten wir in einer Rekord Zeit nach Hyères, nähmlich in nur 7 Stunden gerechnet ohne Pausen. Aber mit einem kleineren Zwischenfall. Am Genfersee stellte nämlich ganz plötzlich unser Motor ab und das ziemlich genau 5 km vor der Tankstelle. Suuuuper! Nun hiess es zu Fuss zur Tankstelle im Dorf (Rolle). Fabi, unsere Heldin des Tages, fragte mutig den ersten Autofahrer mit einer Vaatländer Nummer. "Ou est le... le... wie seit me Tanksteu?". " Ah, gad da unde rechts...!" war die Antwort. Immer diese bemühungen und doch für nichts...Heeeeheeee!
Mit einer Stunde verspätung sind wir doch noch heil angekommen. Kaum ausgestiegen, da haben wir auch schon die Boote abgeladen und aufgestellt. Dori (unser Schiff, für die nicht Eingeweihten) musste auch schon zum Schönheitschirurg, ein bischen Silikonaufbesserungsarbeit war nötig. Unsere Operation ist hoffentlich gelungen und Dori ist wieder ganz dicht! Vieleicht sollte man bei den Seglerinnen auch einen kleinerer Eingriff wagen...

Freitag, 5. Februar 2010

Sportlerehrung in Thun



Heute wurden die erfolgreichtsten Sportler, mit Wohnsitz in Thun oder solche die an einem Thuner Club angeschlossen sind, für Ihre guten Leistungen im Jahr 2009 geehrt. Einige Segler vom TYC und RCO wurden ausgezeichnet, darunter auch Flavio Marazzi der in Rio de Janeiro (BRA) die Südamerikanische Meisterschaft gewann.
Auch Linda und ich wurden für unseren 3.Platz an der Schweizermeisterschaft in Lugano geehrt. Jede ausgezeichnete Person bekam ein Diplon und ein 50Fr.- Gutschein für die Innenstadt Thun.
Auf den Bildern zu sehen ist: 1. Bild: Linda, Flavio, Maja
2. Bild: Linda, Monika (unsere Trainerin) , Maja