Dienstag, 16. März 2010

Lugano




Hier noch zwei Fotos vom Wochenende in Lugano...

Montag, 15. März 2010

Sonntag, 14. März 2010

Day 2 Lugano

Genügend ausgeschlafen, standen wir heute Morgen schon fast wieder müde auf. Für solche Leute die am Morgen nicht lange schlafen können, war es schon fast eine Qual… sprich Fränzi… Nach ein paar harten Brötchen zum Morgenessen, war übrigens auch schon letztes Mal so, naja die Tessiner haben es nicht so mit dem Backen, machten wir uns auf den Weg für zum Club. Nach einem Skippermeeting stachen wir dann auf den Lago di Lugano, leider verschwand dann auch gerade der Wind. Wir mussten also 1,5 Stunden auf den Wind warten, das Warten hat sich aber nachher ausbezahlt und wir konnten zwei schöne Läufe bei etwa 2 Beaufort segeln. Im ersten sehr spektakulären Lauf waren wir auf dem ersten Vorwind direkt hinter Seba und Matteo (unsere grössten Konkurrenten) platziert. Auf Platz zwei kämpften wir uns auf diesem Vorwind auf Platz eins vor. Nach der Kreuz oben wieder an der Luv-Boje angekommen schafften sie es gerade noch vor unserem Bug die Boje zu runden… Mist... Der zweite Platz blieb leider auch auf dem zweiten Vorwind unserer. Doch siehe da auf dem letzten Raumschenkel scheiterten sie an einer Halse und der Spie flog zusammen und wir flitzten ihnen schnell im Luv davon…. Juhu endlich haben wir sie geschlagen und in einem Lauf zwei Mal überholt… Nach einem brillanten Start im zweiten Lauf, führten wir oben an der Luv-Boje, nach einem groben Fehler, mussten wir aber die Führung abgeben und kamen unten an der Lee-Boje ins Gemetzel. Mit einem blauen Auge davon gekommen konnten wir uns wieder nach vorne kämpfen (bitte nicht fragen, wie wir das schafften). Im Ziel hatten wir dann wieder die zweite Position eingenommen. Sowie dies dann auch gerade unser Schlussrang wurde. Zum Schluss waren wir sehr beschäftigt mit verladen der Boote, sodass wir die Rangverkündigung verpassten und uns Marco hohlen musste. Als Extrawurst, weil die Thunerinnen zu spät kamen, mussten dann alle noch einmal aufs Podest für ein Foto. Mit dem Resultat zufrieden, mit je zwei Tellern von der Siegerehrung und dem Lied von Baschi „Chum bring ein hei“ kehrten wir glücklich nach Hause zurück.

Maja

PS: Waren schon ein bisschen müde bei diesem Foto... aber immer noch Big Smile... hehe

Samstag, 13. März 2010

Regatta Lugano

Heute war erst um 8.00 Uhr Tagwach, da wir schon gestern Abend schon nach Lugano gefahren sind. So hatten wir einen sehr gemütlichen Morgen mit unheimlich viel Zeit... Eine super Vorbereitung finde ich!!!
Um etwa 13.00 ging es dann ab aufs Wasser, mit einiger Verspätung aber es hatte um diese Zeit noch nicht sehr viel Wind. So warteten wir einige Zeit bis sich der Wind einstellte. Auf Südwind... Mit angenehmen Wind konnten wir 3 Läufe segeln. Unsere Resultat waren ganz in Ordnung. Ein 3,2 und 5 Rang. Im Zwischenklassement 2, hinter Seba und Mateo wie könnte es anders sein??? Aber Morgen ist auch noch ein Tag und eine neue Chance!

Linda

Montag, 8. März 2010

Training Lugano (7 März)

Am Sonntagmorgen war um 8 Uhr aufstehen angesagt. Nach einem wundervollen Morgenessen, ging es auch schon wieder ab nach drausen eigentlich zum segeln, aber es hatte kein Wind. So hies es basteln. Doch schon nach einigen Minuten die erste Panne. Wo ist der Akku des Bohrers? Nirgens! Und wo haben wir ihne zuletzt benützt und vor allem wer? Diese Fragen waren zielich schnell geklährt: Ich habe ihne zum letzten mal an der SM in LUGANO gebraucht. Was für ein Zufall! So haben wir das kleine Problem mit ein paar netten Fragen und Handzeichen ziemlich schnell wieder gelöst. Der nette Hafenwart hat den Akku aufbewahrt. Manchmal haben auch die mit einem Hirn wie ein Löchersieb ein bisschen Glück!!!
Um etwa 13.00 ging es dann ab aufs Wasser. Am Anfang mit etwas Löchrigem Wind, doch mit der Zeit wurde er konstant und es drehte sogar noch auf (ca. 2-3Bft). Mit dem Wind kam auch die Kälte. Es war a... Kalt!!! Unsere Finger hatten bald nicht mehr sehr viel Gefühl und unsere Motivation sank ein bisschen, da uns schon alles weh tat vom Konditionstest und wir ziemlich müde waren. Wir sind uns einig: ES MUSS ENTLICH SOMMER WERDEN!!!

Linda

Samstag, 6. März 2010

Training Lugano (6. März)

Mit ein bisschen (also ein bisschen mehr…) Muskelkater stachen wir um ca. 13.30 auf den Lago di Lugano. Mit angenehmen Wind segelten wir uns ein, da wir auf die Zürcher und „Luganesi“ warten mussten. Nach längerer Zeit kamen sie dann auch und wir segelten mehrere Trainingsregatten. Der Wind war ziemlich drehend, also eine super Vorbereitung auf die Regatta nächstes Wochenende in Lugano. Wahrscheinlich müssen wir ohne Coachs segeln, denn man benötigt eine Bewilligung die niemand hat und auch bis jetzt niemand wusste dass es sie gibt. Man merkt das man nahe an der italienischen Grenze ist, es ist alles sehr organisiert oder auch weniger… Tja, es ist dennoch schön hier und ich habe es mir heute schwer überlegt hier hin zu zügeln, denn nachdem man über dem Gotthard war schien die Sonne!!! So fies.

Linda

Konditionstest (4./5. März)

Am Donnerstag reisten Linda und ich mit dem Zug nach Magglingen. Steif und fest behauptete ich vorher, dass ich dort noch nie gewesen war. Doch kurz vor der Drahtseilbahn die nach Magglingen führt, hatte ich ein „déjà vu“. Ich erinnerte mich an eine Schulreise in der 8 Klasse. Oben in den Theoriesälen des riesigen Sportgebäude angekommen, wurden wir etwa 3 Stunden über die Zukunft und noch sonstige Dinge der Swiss Sailing Team AG informiert…. und das alles auf Englisch…. Shit Happens… Nach einem köstlichen Abendessen war dann auch schon der Tag vorbei und wir schleppten uns erschöpft vom zuhören in unsere private Suite … die Aussicht war fabelhaft…

Am nächsten Morgen spielten wir Badmington mit der Nationaltrainerin der Schweiz. Es machte mega spass…. Bei einem kleinen Turnier musste ich gegen Mathias Bühler spielen, er musste sich aber von mir geschlagen geben… Sowie auch Alexa Bezel die keine Chance gegen mich hatte (20:5 gewonnen… Smile hatte gerade ein hoch…) Beim Mittagessen kamen wir mit Mathias Bühler ins Gespräch und er erinnerte uns an die Trainings die wir mit ihm am Gardasee hatten. Er gestand mir, dass es ihn immer noch beschäftigt, dass ich ihn im Match Race auf dem Opti geschlagen hatte…. Hehe

Am Nachmittag kamen wir dann zum wirklichen Konditest… Wir mussten uns auf einem Rudergerät hin und her bewegen, bis wir einfach nicht mehr konnten. (Wir sind fast gestorben…. Aber eben … nur fast) Bei meiner eher guten Leistung, für das, dass ich kein Krafttraining mache, habe ich gut abgeschnitten. Linda hatte ihren Test auch gut abgeschnitten… leider sass sie bereits 8 min auf diesen Gerät und ruderte, während dieser Zeit hat ihr aber niemand das Blut genommen, also musste sie noch einmal von vorne beginnen. Dazu hatte sie noch einen zweiten nachteil, dass sie so kurze Beine hat…. Aber ich denke sie kann zu frieden sein.

Etwas erschöpft kehrten wir dann wieder nach Hause…. Also genauer gesagt fuhr nur Linda wieder nach Hause und ich fuhr weiter nach Lugano….

Uff wir haben es hinter uns…..

Maja

Montag, 1. März 2010

(28.März 2010) 1.Training auf dem Thunersee

Seit dem Jahresbeginn haben wir bereits ungefähr 3 Wochen hart trainiert, davon keinen einzigen Tag auf dem Thunersee. Endlich konnten wir wieder einmal auf unserem Heimat-See segeln, unser sogenanntes Comeback auf dem Thunersee… Smile

Das Sturmtief Xynthia, das über die Schweiz hinweg fegte, kam für uns gelegen. Leider kam es etwas unruhig und unkonstant (es hatte Winddreher von ungefähr 180˚). Dies bereitete uns nach der konstanten Meeresbriese grosse Mühe. Wir waren es uns einfach nicht mehr gewohnt. Bevor wir auf das Wasser gingen, machten wir ein Ziel ab, nämlich unser Boot vom Salz befreien… ohne dabei nass zu werden.

Dies gelang uns dann auch mit einer eleganten Kenterung, bei der niemand von uns im kalten Wasser baden musste. Der Wind war gegenüber dem Wasser sehr war und wenn wir uns nicht täuschen, wärmer als in Hyères. (Wir haben unsere Hände den ganzen Tag lang gespürt.)

Als krönender Abschluss wurde uns eine ziemlich starke Böe und sehr wahrscheinlich ein angezogener Niederholer doch noch zum Verhängnis… Dies wurde dann zu unserem ersten Badespass im Thunersee. Nun sind unsere Segel und unser Boot definitiv nicht mehr salzig…