Montag, 25. Januar 2010

Lezter Tag & Heimreise




Wir trainierten noch am Morgen auf dem Meer, doch leider hatte es fast keinen Wind. Dies ist auch zugleich eine Chance um einen neuen Leichtwindtrimm auszuprobieren. Am Mittag packten wir dann unsere Schiffe wieder auf den Trailer, damit sie auch sicher den grössten Sturm überleben. Ohne Schiffe fuhren wir dann wieder zurück in die Schweiz. Nun freuen wir uns schon auf das zweite Wochenende in Hyères.

Samstag, 23. Januar 2010

Day 4

Heute war der letzte ganze Trainingstag, wir hatten Glück es war wieder wunderschönes Wetter, wie bishin jeden Tag. Mit einem ultra neuen Trimm flizten wir heute über die Wellen. Mit der Form der Segel waren wir zu beginn sehr skeptisch, doch mit der Zeit erwies sich dies als sehr schnell.
Unsere ersten 470er Erfahrungen bei etwas Wind haben wir nun auch schon. Mit ein paar Lachanfällen und Suchattacken nach richtigen Schoten haben wir einen erfolgreichen Lauf gesegelt (sehr viel Konkurenz, beide 420er geschlagen!!!!)
Am Abend ist dann unser Taxichaufeur eingetroffen um uns morgen nach Hause zu fahren.

Freitag, 22. Januar 2010

Day 3

Heute morgen segelten wir mit unseren Test Segel.
Hier an dich Fränzi die Rückmeldung der Segel:

Jean-Claude: An der Fock benötigt es nur einfache Nähte, damit die Fock leichter wird. Unten am Schothorn, der Fock, beim Übergang sollte eine längs Verstärkung sein nicht eine quer. Die Segel haben einen zu grossen Bauch (er war nicht überzeugt)
Nono: findet die Segel schrecklich. Er sagte wir sollten aus den Segeln eine Oberplane herstellen oder eine Tasche.... Der Spie sei am besten, danach die Fock und das Gross sei gar nicht gut.
Linda und ich enthalten uns nach diesen negativen Rückmeldungen... es war nicht gerade erfreulich...auf jeden Fall segeln wir nun wieder mit den Toni Segeln, da sonst Nono eine schlechte Laune hat... hehe
Am Nachmittag segelten wir bei ca. 4-5 Beaufort, schöner Trapez-Wind. Wir lernten wie wir uns bewegen müssen auf dem Schiff bei Wellen. Interessant war auch nach dem Segeln unsere Diskussion über das Kringeln, welchen weg man drehen sollte.
Beim Umziehen stellten wir mit schreck fest, dass Linda's grüne Schuhe mit den Smiley Schuhbändeln gestohlen wurden..... grrr... ....... ..... ..... ...grrr....
Im Allgemeinen haben wir's lustig und uns gefählts...

Donnerstag, 21. Januar 2010

Day 2


Nach dem aufstehen, erwartete uns ein wunderschöner Tag. Strahlend blauer Himmel und eine angenegme Briese. Nach längerem Umtrimmen, gingen wir gegen 10 Uhr auf das Wasser. Mit sehr vielen Speedvergleichen konnten wir uns sehr gut mit Fabi und Mara vergleichen.
Am Nachmittag war das gleiche angesagt. Neue Wenden, neue Trimmarten und noch so einiges mehr was so ziemlich neu für uns war. Am Ende des Tages hatten wir ca. 7 Stunden Wassertraining hinter uns und sehr viele neue Erfahrungen. Wir freuen uns auf morgen.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Hyères Training


Hüt isch am 3 Tagwach gsii.. uh am 7.30 simer scho über dr Gränze gsii..
Chum ah cho in Hyères, hets oh scho afa rägne uh mir hei müsese abladä.. äh guäti Stund simmer no usä ga ih säglä uh hei ds Revier erkundiget..
Am Abä im Hotelzimmer heimer scho di erschti Wasserpannä ah troffä... dr Chüuschrank isch usglofä... schiit..

Sonntag, 3. Januar 2010

Bandol Lager (26.12.2009-2.1.2010)

Am Samstag wurden wir Thuner (Cyril/Dominic/Linda/Maja) von den Zürchern am Hauptbahnhof in Zürich abgeholt. Bis fast ans Meer haben wir die Reise reibungslos überstanden, bis Heinz (unser Trainer ZH) auf die Tankuhr schaute und mit Schrecken feststellte, dass er nur noch sehr wenig Diesel hatte. Er sagte nur: „ Hoffentlich stellt der Motor nicht ab, dies ist nicht gut für ein Diesel Motor.“ Ein paar Minuten später verstummte der Motor und wir schauten einander an… zum Glück war auch schon eine Tankstelle in Sicht. Wir rollten noch mit hoher Geschwindigkeit zur Raststätte. Als aber kurz vor dem Dieselschlauch eine Bodensenkung kam blieb der Wagen stehen. Die letzten Meter schoben wir das Auto noch. Uff… Nochmals Schwein gehabt.
Zu Beginn des ersten Trainingstages empfing uns der Mistral mit sehr hohen Wellen und starkem Wind. Einige Kenterungen und etliche Schäden so wie Mastbrüche mussten wir in Kauf nehmen. In den weiteren Tagen hatte es immer noch Wellen vom ersten Tag und etwa Wind zwischen 3-4 Beaufort. Dies war für uns ein sehr gutes Wellentraining, denn es war schwierig das Boot immer flach zu fahren, so wie die richtige Höhe zu fahren. Zusammen mit den Laserseglern und den Eltern der Zürcher feierten wir Silvester. Zur Begrüssung des neuen Jahres gab dann auch schon eine gehörige Portion Mistral und Wellen. Heinz entschied aber nicht auszulaufen, weil die brechenden Wellen in der Hafenausfahrt mörderisch waren und sie uns sofort an die Mole getrieben hätten. Die grossen Wellen brachen über die Hafenmole herein und spülten Sand und Dreck auf einen Parkplatz der sich direkt dahinter befand. An diesem Tag schafften es mindestens 8 Autos im Sand und Wasser festzustecken, jedes Mal musste der Pannendienst ausrücken und auch dieser kam nicht auf die Idee diesen Platz abzusperren…. Naja…. Franzosen… und so etwas am Neujahrstag…. Zufrieden und dankbar, dass wir mit den Zürchern in diese Segelwoche mit durften, kehrten wir wieder zum Ausgangspunkt zurück, wo uns die Eltern von Linda abholten.

Imperia Winter Regatta 420er (2.-6.12.2009)

Unser Abenteuer nach Imperia fing bereits gut an. Eine unserer Trainerinnen, die Auswahl ist ja nicht gross, wollte mit dem Junioren-VW Bus Schlüssel davon fahren. Dieser Schlüssel wurde extra für uns angefertigt, dass wir das Auto aufschliessen aber nicht mit ihm herumfahren können. Als dann dieser Schlüssel gedreht wurde aktivierte das Auto die Wegfahrsperre und das Auto konnte auch mit dem richtigen Schlüssel nicht mehr zum Laufen gebracht werden.

Mit mehr als 1 Stunde Verspätung brachen wir dann nach Imperia auf. Gerade angekommen auf dem Autozug vom Lötschberg, da fuhr er auch schon los. Langsam rollte der Zug Richtung Tunnel als wir draussen Bauarbeiter entdeckten. Um ihnen ein bisschen Abwechslung in den Alltag zu bringen, winkten wir ihnen zu, am Anfang warfen sie uns fragende Blicke zu, aber zugleich freuten sie sich darüber. Nach einer langen Fahrt, bei der es früh dunkel wurde, kamen unsere Hausaufgaben leider ein bisschen zu kurz. Bei der Ankunft bemerkten wir, dass wahrscheinlich unsere Mundwerke zu fest beansprucht wurden.

Unser Trainingstag war sehr lehrreich und gab uns wieder etwas Übung bei viel Wind. Bei angenehmen Bedingungen von 3-4 Beaufort und 50 cm grossen Wellen segelten wir etwa 3,5 Stunden. Mit langen Schlägen und Manöver Übungen gewöhnten wir uns an die Bedingungen von Imperia. Mit ein paar nassen Zwischenfällen haben wir uns sehr schnell vom Land entfernt und mussten 1,5 Stunden wieder zurück segeln. Wir haben rausgefunden, wenn es salzig schmeckt werden die Debriefings sehr lang. ……Schmeckt salzig!!!........

Zu Beginn des ersten Regattatages hatte es keinen Wind. Nach längerem Warten entschied sich das Komitee doch noch aufs Wasser zu gehen. Und sie hatten recht! Es kam (für uns) ziemlich starker Wind und riesige Wellen die für uns sehr ungewohnt waren. Noch vor dem Start gab es einige Kenterungen, die einiges an Mühe kostete, um wieder einigermassen startklar zu sein. Fränzi durfte (oder musste, wir wissen es auch nicht genau) ein Boot das so seine Probleme hatte, sicher in den Hafen segeln. Das war eine nasse Angelegenheit!!!

Am Abend waren alle sehr müde, aber auch stolz darauf, dass sie das geschafft (oder zumindest versucht) haben.

Der zweite Regattatag fing mit einem wunderschönen Sonnenaufgang und strahlend blauem Himmel an. Der Wind jedoch wollte nicht so wie wir… Nach etwa 1 Stunde warten konnte jedoch der erste Lauf gestartet werden. Mit einiger Mühe und etwa 15 BFD, konnte sich die Wettfahrtleitung durchsetzten und bei Bedingungen von 2-3 Beaufort drei Läufe durchführen.

Nach einem langen Tag wurden unsere Nerven beim Auswassern ziemlich strapaziert. Italienische Organisation und Italienisches Temperament ist ein bisschen zuviel des Guten nach einem Segeltag.

Auch unser Hotel hatte so seine Probleme, nicht mit dem Wind und Wellen so wie wir, aber mit dem Strom. Am angenehmsten ist es, wenn man am duschen ist (ohne Duschvorhang) und das Licht ganz plötzlich ausgeht und der Feueralarm angeht… Tja, wir sind in Italien!

Am letzten Regattatag wurde ein Lauf bei leicht Wind gestartet, der aber schlussendlich abgeschossen wurde. Danach drehte der Wind um 90 Grad und man versuchte zu Starten. Beim Herrenfeld gab es etwa 4 Massenfrühstarte, bis sie dann das Damenfeld gerade nach dem ersten Versuch hinterher schickten. Zwei schöne Läufe wurden gesegelt.

In den 4 Tagen hatten wir mit einem älteren Hotelboy zu kämpfen, der nur italienisch sprach und uns zurechtweisen wollte. Erst nach 3 Frühstücken hatte er begriffen, dass er für 8 decken muss und nicht nur für 6 Personen. Wichtig war für ihn, dass man eine „Latte Chocolata“ bestellte und nicht einfach nur „Chocolata“ sagte.

Bei der Heimreise gab es bei einem Fahrzeug von uns eine Panne, diesem reichte es dann leider nicht mehr den letzten Zug in Kandersteg zu erwischen. Sie fuhren danach einen Umweg über Vevey. Ein weiteres Fahrzeug errechte den Zug noch ganz knapp. Die Fahrt verzögerte sich ein bisschen, weil wir uns verfahren haben.

Fazit: „Äs het gfägt, äs isch schön gsi uh lehrrich….. würd sägä gö wieder einisch….“

RESULTATE:

Herren-Feld:

63. von 89. SUI 52963 Cyril Wyss/ Dominic Thomann TYC

71. von 89. SUI 53654 Mario Fattorini/Ricardo Fattorini TYC

75. von 89. SUI 53489 Lukas Huber/Florian Reinhard RCO

Damen-Feld:

13. von 43. SUI 53468 Linda Fahrni/Maja Siegenthaler TYC

27. von 43. SUI 53876 Michelle Flück/ Michèle Guggisberg TYC

39. von 43. SUI 53877 Lisa Thönen/ Flavia Gregorini RCO

Wir alle danken Mone und Fränzi für die tollen 4 Tage!!!!

SUI 53468 Linda Fahrni/ Maja Siegenthaler